Wer-lebt-mit-wem-Vokü

*diesen freitag, den 10. august* schmeißen wir die brenner wieder an und
rühren in den großen töpfen für die wer-isst-mit-wem-vokü auf der
*lohmühle*.

falls du schon vor dem *essen um/ab 18 uhr* zum vorbereiten dabei sein
kannst/möchtest, schreib an:
wer-isst-mit-wem@riseup.net

ansonsten freuen wir uns über dein mitessen!

fürs kochkollektiv :) vanessa

ps: zum verteiler-spamen die einladungsmail mit allen infos. gern
weiterleiten und werbung machen!

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WER ISST MIT WEM?

VoKü für kleine und große Menschen.
Lange gesucht und schließlich
selbst gemacht!

VoKüs sind in Berlin mit Herzblut und Einsatz diverser Köch_innen zu einem
fixen Punkt im Terminkalender vieler Menschen geworden.
Sich treffen und austauschen und dabei lecker essen!

Um künftig auch Menschen in Verantwortung für Kinder die Chance für ein
solches Zusammensein zu geben, gibt es nun
jeden zweiten Freitag im Monat eine neue VoKü für große und kleine Menschen.
Ort: Wagenplatz Lohmühle (Lohmühlenstraße Ecke Kiefholzstraße) Zeit:
pünktlich 18 Uhr gibt es Essen

Wir werden vegan, möglichst bio und regional kochen. Das Essen wird gegen
Spende angeboten, alle Überschüsse gehen soli an das
Wer-lebt-mit-wem-Camp 2012 (wer-lebt-mit-wem.de).
Wir wollen mit dieser VoKü einen freundlichen Raum schaffen, an dem sich
sowohl Kinder wie deren Bezugspersonen wohl fühlen können. Dies soll bitte
nicht als Ausschlusskriterium verstanden werden: Ob mit oder ohne Kind, ob
klein, ob groß – alle sind willkommen.
Im Menü: stets ein Vollkornprodukt, eine Eiweißquelle, Gemüse und Rohkost.
Getränke wird der Wagenplatz anbieten. Da es keinen Trinkwasseranschluss
vor Ort gibt, solltet ihr selbst Wasser mitbringen, wenn ihr nur solches
trinken wollt.

Partizipation statt Konsum!

Zunächst ist ein Termin pro Monat geplant, bei Bedarf (äußert euch und
besser noch: kommt zahlreich!) vielleicht alle zwei Wochen. Um das
regelmäßig leisten zu können brauchen wir beim Organisieren von
Lebensmitteln, Schnippeln und Kochen Unterstützung. Erfahrung braucht ihr
nicht, nur Lust an der Sache!
Bitte meldet euch entweder per Mail oder direkt während der VoKü. +++
wer-isst-mit-wem@riseup.net +++

Bitte lasst eure Drogen und alle doofen -Ismen zu Hause!

Mit kulinarischen Grüßen

Das WER ISST MIT WEM? – Kochkollektiv

ps: BYOL*

*bring your own lätzchen!

+++ regulärer Termin: immer 2. Freitag im Monat – nächste Termine sind:
10. August, 14. September, 12. Oktober +++

Mitfahrbörse

Hier könnt Ihr bei Kommentare Eure Gesuche und Angebote in Bezug auf Mitfahrgelegenheiten reinschreiben!
Sorry es gab leider eine Panne mit dieser Mitfahrboerse, aber jetzt klappt es !!! schreibt bitte eure emailadressen noch mal in den Text, wenn ihr über Email kontaktiert werden wollt

Wer lebt mit wem, warum und wie ? 2012

Ein Camp für kritische Freiheit(en) und lebendige Alternativen, für radikale Traumverwirklichende jeden Alters

Kraft tanken und Kritik üben, stundenlang schaukeln oder sich die Köpfe heiß reden, Gemeinsamkeiten finden und Normen hinterfragen, Alternativen planen, Verantwortung übernehmen und mal so richtig abgeben und den Sommer genießen!

Auch 2012 findet wieder das „Wer lebt mit wem, warum und wie?“-Camp auf Burg Lutter statt – und zwar vom 20. Bis zum 29. Juli! 
Wir, Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Geschlechter und unterschiedlicher Vorstellungen, wollen aus einer linksradikalen, queerfeministischen und antirassistischen Perspektive Fragen nach dem richtigen (Zusammen)Leben im Falschen stellen, nach alternativen Lebensentwürfen und nach den Hindernissen und Möglichkeiten, auch mit Kind Politik zu betreiben. Wir wollen Strukturen und Diskriminierungsmechanismen hinterfragen, denen wir unterliegen und die wir weitertragen, uns über Wege des Umgangs mit ihnen und miteinander und über echte Alternativen austauschen.
Natürlich soll dabei der Genuss nicht zu kurz kommen: Wir wollen zusammen in der Sonne sitzen, spielen, Sandburgen bauen, Konzerten lauschen, leckeres Vokü-Essen verspeisen und vieles mehr.

Wer kann kommen? Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder Herkunft. Alle, die Lust haben, festzustellen, dass sie nicht die einzigen sind, die sich diese und andere Fragen stellen. Alle, die in der einen oder anderen Form mit Kindern und/oder deren Bezugspersonen zusammenleben oder in Verbindung stehen oder auch einfach nur offen dafür sind. Alle, die Lust haben, mal wieder in Ruhe politische Diskussionen zu führen oder sich mit anderen auszutauschen. Menschen injedem Alter, die Lust haben, sich in selbsorganisierte Strukteren einzubringen und mitzugestalten. Alle, die sich über Raum freuen, in denen Verantwortung geteilt wird. Und alle, die schon längst mal mit ihren Freund_innen zelten gehen und in der Sonne liegen wollten, ohne dass die für euch üblicherweise Verantwortlichen, die einzige Begleitung sind.

Wie in den letzten Jahren auch wird es wieder Workshops geben, die wir zum Teil schon jetzt planen (können) und die zum Teil spontan auf dem Camp entstehen werden. Es wird Essen für alle geben, Bücher und Spiele und Spielgeräte, Abendprogramm und genug Platz zum Zelten. Wenn ihr jetzt schon Pläne und Ideen habt, was ihr auf dem Camp machen und einbringen möchtet, oder Gestaltungsvorschläge für uns habt, schreibt uns doch an: wer-lebt-mit-wem@riseup.net

Wie bisher auch gilt: zum Teil wird das Camp vorgeplant und vorstrukturiert sein, vollständig und tragbar wird es jedoch erst in Selbstorganisation. Der kritische Umgang mit Hierarchien ist uns wichtig – das bedeutet für uns aber nicht, dass es keine vorgegebenen Strukturen geben darf. Uns ist klar, dass es auf dem Camp viele verschiedene Leute und unterschiedliche Machtverhältnisse gibt (z.B. zwischen Leuten mit Kinderverantwortlichkeit und welchen, die keine haben; oder zwischen Leuten, die es gewohnt sind, sich in linken Debatten und Plena durchzusetzen und solchen, die die „Spielregeln“ nicht kennen.) Wir gehen deshalb davon aus, dass keine Strukturen zu haben nur bedeutet, bestimmte Hierarchien unsichtbar zu machen oder festzuschreiben, obwohl wir sie eigentlich aufdecken und ihnen entgegenwirken wollen. Ein fester Zeitplan beispielsweise schränkt Leute ein, die unbegrenzt über ihre Zeit verfügen können und wollen – denjenigen aber, die Verantwortung für Kinder tragen, macht unter Umständen ein verlässlicher Zeitplan erst möglich, sich tatsächlich einzubringen.  

Das heißt für uns zweierlei: Zum einen wird es feste Essenszeiten geben, die an den Bedürfnissen derer ausgerichtet sind, die am unflexibelsten darin sind, nämlich den jüngsten unter uns. Zum anderen wird es feste Zeiten für Workshops geben, die versuchen, verschiedene Bedürfnisse zu berücksichtigen (z.B. unterschiedliche Aufstehzeiten und Schlafgewohnheiten). Damit es auch für Alleinerziehende und andere Menschen mit Verantwortung für Kids möglich wird, wirklich an Workshops teilzunehmen, soll es parallel zu den Workshops für die „Großen“ immer auch Betreuung für ganz Kleine und Programm für alle anderen geben. 
Wir versuchen schon im Vorhinein, dies so weit es uns möglich ist zu planen, sind aber selbstverständlich auf Eure Unterstützung angewiesen. Wenn ihr euch vorstellen könnt, eine solche Betreuung für eine bestimmte Zeit (etwa 2 Stunden am Tag X) verbindlich zu übernehmen oder auch Programmpunkte für Menschen unterschiedlichen Alters (mitzu)gestalten, meldet euch doch bei uns! 
Wir würden uns besonders freuen, wenn auch Kinder und Jugend Lust haben, sich Programm auszudenken, und helfen gerne bei der Umsetzung!

Wir freuen uns auf alle die kommen und Lust zum Genießen und Mitgestalten im Gepäck haben!

Auf bald auf Burg Lutter,
die Orga 2012

Aktuell

SOLIKUCHEN AUF DER LOHMÜHLE

Backe backe kuchen,
die lohmühle hat gerufen…

der kommende sonntag ist der 1. juli-sonntag und somit kindercafé-sonntag auf der lohmühle!
herzliche einladung zum krümeln! ab 15 uhr wird es leckeres veganes gebäck in begleitung von warmen und kalten getränken geben. die kuchen-spenden gehen wieder ans wer-lebt-mit-wem camp 12.

damit das tatsächlich so läuft suchen wir kuchen_torten_waffeln_
cakes_muffins_kekse_schnecken die menschen bereit sind zu backen!

Die kuchen sollten nach möglichkeit vegan sein (ansonsten gut sichtbar als nicht-vegan gekennzeichnet werden).
außerdem freuen wir uns über eine zutaten-liste zum kuchen dazu (wegen unverträglichkeiten etc.).
runde sachen werden anscheinend auch besser verkauft. :)

wenn du etwas zum café beisteuern möchtest schreib kurz mit angabe was und wieviel zwecks planung an: sonntagskuchen@riseup.net ein danke voraus :)

vanessa orga wlmw `12

einladung bitte weiterleiten!

WER ISST MIT WEM?

VoKü für kleine und große Menschen. Lange gesucht und schließlich selbst gemacht!
+++ regulärer Termin: immer 2. Freitag im Monat – nächster: 13. Juli 2012 +++

VoKüs sind in Berlin mit Herzblut und Einsatz diverser Köch_innen zueinem fixen Punkt im Terminkalender vieler Menschen geworden.
Sich treffen und austauschen und dabei lecker essen! Um künftig auch Menschen in Verantwortung für Kinder die Chance für ein solches Zusammensein zu geben, gibt es nun jeden zweiten Freitag im Monat eine neue VoKü für große und kleine Menschen.
Ort: Wagenplatz Lohmühle (Lohmühlenstraße Ecke Kiefholzstraße)
Zeit: pünktlich 18 Uhr gibt es Essen
Wir werden vegan, möglichst bio und regional kochen. Das Essen wird gegen Spende angeboten, alle Überschüsse gehen soli an dasWer-lebt-mit-wem-Camp 2012 (wer-lebt-mit-wem.de). Wir wollen mit dieser VoKü einen freundlichen Raum schaffen, an dem sich sowohl Kinder wie deren Bezugspersonen wohl fühlen können. Dies soll bitte nicht als Ausschlusskriterium verstanden werden: Ob mit oder ohne Kind, ob klein, ob groß – alle sind willkommen.
Im Menü: stets ein Vollkornprodukt, eine Eiweißquelle, Gemüse und Rohkost. Getränke wird der Wagenplatz anbieten. Da es keinen Trinkwasseranschluss vor Ort gibt, solltet ihr selbst Wasser mitbringen, wenn ihr nur solches trinken wollt.
Partizipation statt Konsum! Zunächst ist ein Termin pro Monat geplant, bei Bedarf (äußert euch und besser noch: kommt zahlreich!) vielleicht alle zwei Wochen. Um das regelmäßig leisten zu können brauchen wir beim Organisieren von Lebensmitteln, Schnippeln und Kochen Unterstützung. Erfahrung braucht ihr nicht, nur Lust an der Sache!
Bitte meldet euch entweder per Mail oder direkt während der VoKü.+++ href=“mailto:wer-isst-mit-wem@riseup.net“>wer-isst-mit-wem@riseup.net
wer-isst-mit-wem@riseup.net +++
Bitte lasst eure Drogen und alle doofen -Ismen zu Hause!
Mit kulinarischen Grüßen Das WER ISST MIT WEM? – Kochkollektiv

ps: BYOL*
*bring your own lätzchen!

+++ regulärer Termin: immer 2. Freitag im Monat – nächste Termine sind:13. Juli, 10. August, 14. September 2012 +++

Was ist schon passiert

Einladung zu einem Vorbereitungstreffen
Am 21. April im faq (Jonasstr. 40, Berlin-Neukölln)

14-15 Uhr
Treffen Unterstützungsarbeit auf dem Camp „Wer lebt mit wem? Warum? Und wie?“

Vom 20. bis zum 29.07.2012 wird wieder das „Wer lebt mit wem? Warum? Und
wie?“-Camp
stattfinden, bei dem es um alternativen Lebensentwürfen
als, mit und ohne Kinder geht. Wie in den letzten Jahren soll es auch in
diesem Jahr eine Unterstützungsstruktur geben die parteilichen Support
für von Diskriminierung und (struktureller) Gewalt Betroffene bietet.

Um die Unterstützungsarbeit auf sichere Beine zu stellen laden wir am
21. April zu einem Vorbereitungstreffen. Zu beginn wollen wir uns kurz
kennenlernen und konkrete Verabredung für die Zeit bis zum Camp und für
das Camp selbst Treffen. Im Anschluss bieten wir einen
Einführungs-Workshop zu Unterstützungsarbeit an. Unser Ziel ist es auch
Menschen in Unterstützungsprozesse einzubinden, die sich sowas bislang
noch nicht zugetraut haben. Gleichzeitig bietet der Workshop aber auch
den Raum gemachte Erfahrungen auszutauschen. Bei dem Treffen sind alle
Geschlechter willkommen.

15-19 Uhr
Workshop „Einführung in die Unterstützungsarbeit“
(Der Workshop: ist auch für Personen gedacht, die nicht zum Camp fahren)

Unterstützung von Betroffenen von sexistischer Diskriminierung und
sexualisierter Gewalt

Wenn du schon immer mal wissen wolltest, was Unterstützungsarbeit ist
und einen Einblick bekommen möchtest. Oder wenn du in deinem
Freund_innenkreis schon Menschen unterstützt hast und mehr Anregungen
dazu bekommen möchtest. Oder du hast vor Unterstützungsarbeit zu machen
und z.B. bei einer Unterstützungsgruppe mitzumachen.
Dann kann dir der Workshop Anregungen und Ideen für diese Arbeit geben.

Erstkontakt, Parteilichkeit, Stabilisierung, Hilfesystem, Ermächtigung
sind einige Punkte, um die es gehen wird. Im Fokus steht Betroffene zu
unterstützen, gemeinsam für Schutz zu sorgen und dafür, dass die
konkrete Diskriminierung und oder Gewalttaten nicht weitergehen. Die
Handlungsfähigkeit der betroffenen Person zu unterstützen, Wege aus der
Ohnmacht zu stärken. Die betroffene Person dabei zu unterstützen
herauszufinden, was sie_r jetzt braucht, damit es ihr_m besser geht.
Dazu gehört oft auch das Umfeld/den Freund_innenkreis zu informieren und
einzubeziehen und der Umgang mit der Person, von der die Diskriminierung
oder die sexualisierte Gewalt ausging.

Bei dem Workshop werden wir uns auch in Kleingruppen und in der ganzen
Gruppe austauschen und mit verschiedenen Methoden arbeiten, wie Punkte
auf Kärtchen schreiben.

Selbstorganisation

Das Camp funktioniert auf der Basis von Selbstorganisation – d.h. dass wir gemeinsam (ab dem 18.07.) auf- und abbauen werden, Kinder betreuen, Gemüse schnippeln, abspülen und Klos putzen. Damit alles funktioniert, und diese Reproduktionsarbeiten nicht hauptsächlich von denen erledigt werden müssen, die stärker darauf angewiesen sind (dass es pünktlich Essen gibt; jemand anderes mal das Kind übernimmt, damit Raum für einen Workshop ist; etc) sollten sich alle so weit einbringen, wie ihnen das möglich ist.

Wir haben dabei das Ziel vor Augen, Reproduktionsarbeit – soweit es geht – umzuverteilen, und hoffen, dass viele, die zum Camp kommen, das auch als gemeinsames Ziel begreifen. Wir wünschen uns einen Ort, an dem alle Zeit für Urlaub, Entspannung und Diskussion haben und an dem wir gesellschaftliche Macht- und Verteilungsverhältnisse abbauen können. Dafür ist es wichtig, sich einmal zu vergegenwärtigen, wie viele Stunden „normalerweise“ z.B. ein alleinerziehender Mensch am Tag mit Reproduktionsarbeit verbringt und wie das bei dir „normalerweise“ ist. Gesamtgesellschaftliche Strukturen nicht zu reproduzieren kann also bedeuten, deutlich mehr an Reproduktionsverantwortung zu übernehmen, als wir das gewöhnt sind. Explizit würden wir uns wünschen, dass sich möglichst viele daran beteiligen, mindestens eine Schicht Kinderbetreuung zu übernehmen.